Lebenslauf


Der Hamburger Pianist Nils Basters erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 10 Jahren und wurde von
seinem Lehrer Mihai Zaharescu intensiv gefördert.
Ab 2009 studierte Nils Basters Klavier bei Prof. Anna Vinnitskaya an der Hochschule für Musik und Theater
Hamburg. Hier legte er 2013 seinen Bachelor-Abschluss ab und begann im Anschluss das Masterstudium.
Ein Erasmus-Stipendium führte ihn darüber hinaus zu Prof. Martin Hughes an die Universität für Musik und
darstellende Künste Wien. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er u. a. von Konrad Elser, Emmanuel
Ax, Matthias Kirschnereit, Pavel Nersessian, Brigitte Fassbender, Tanja Becker-Bender und Burkhard
Kehring. Im Februar 2016 gab Nils Basters sein Master-Recital in der Laeiszhalle Hamburg.
Seit Oktober 2016 verfeinert er seine pianistischen Fähigkeiten im Konzertexamen bei Prof. Péter Nagy an
der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart.
2013 gewann Nils Basters den 1. Preis beim Elise Meyer-Wettbewerb Hamburg und war Semifinalist beim
renommierten Concours International De Piano Clara Haskil. 2015 gewann er den dritten Preis beim
Troisdorf International Piano Competition. 2016 erhielt er im Rahmen des Maritim-Wettbewerbs den 1. Preis
für Klavierbegleitung verliehen durch die Franz Wirth Gedächtnis-Stiftung.
Er wird gefördert durch den Verein „Yehudi Menuhin Live Music Now“ und war von 2012 bis 2014
Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung.
Kammermusik und Liedbegleitung sind Nils Basters` große Leidenschaft, mit der Sopranistin Johanna Will
bildet er seit 2016 ein festes Duo. Als Liedbegleiter erhält er regelmäßig Unterricht von Burkhard Kehring.
Ein weiterer Schwerpunkt seines künstlerischen Schaffens ist das interdisziplinäre Arbeiten im Grenzbereich
zwischen Musik, Theater und Performance. In diesem Zusammenhang arbeitet Nils Basters regelmäßig mit
der Regisseurin Aileen Schneider zusammen. Mit ihr verwirklichte er zahlreiche Projekte und übernahm
neben dem Klavierspiel auch darstellerische Aufgaben, u. a. in der Konzertperformance „Chopin im
Spiegel“, die 2016 mit dem Masefield-Stipendium für innovative Konzertideen der Alfred-Toepfer-Stiftung
ausgezeichnet wurde. Zuletzt kam im Herbst 2018 die musiktheatrale Performance „Geliebtes Eden oder Die
Furcht vor dem Apfel“ zur Uraufführung. Hier arbeitete er an der musikalischen Dramaturgie mit und stand
wieder als performender Künstler auf der Bühne.
Außerdem entwickelte Nils mit der Schauspielerin Milena Straube den Abend „Clara und Robert Schumann
– Licht- und Schattenseiten einer Liebe“, eine Kollage aus Musik und gesprochenem Wort.
Ein Markenzeichen seiner Konzerte sind Nils Basters` Moderationen: Oft humorvoll, gerne spontan, aber
immer informativ schaffen sie eine Nähe zwischen Künstler, Zuhörern und dem Komponisten.